Montag, 27. Oktober 2014

Dem #Lokiversum auf der Spur: Rezension zu Episode 3: Die Unendlichkeit schläft








Melanie Meier lebt in Regensburg, Bayern. Sie schreibt seit ihrem 15 Lebensjahr, hat die Fachoberschule für Gestaltung besucht und ist ausgebildete Buchhändlerin.

Melanies Romane sind mit dem Qindie-Siegel für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen ausgezeichnet.

Derzeit arbeitet Melanie an der Loki von Schallern-Serie, die im Oktober 2014 erscheinen wird (mehr dazu unter http://loki-von-schallern.jimdo.com/).

Melanie freut sich stets über Feedback und heißt Sie auf ihren Websites herzlich willkommen:
http://melanie-petra.jimdo.com/melanie/
http://loki-von-schallern.jimdo.com/
http://www.qindie.de/autorinnen/l-p/m/melanie-meier/
http://www.facebook.com/mmelaniemeier



Überall, wo er hingeht, reißen Höllenfeuer alles um ihn herum nieder. Das Gute verkehrt sich in sein Gegenteil, das Böse wird gut. Der Rauch dessen, was unter seinen Augen verbrannt ist, verdunkelt die Atmosphäe um ihn herum. Niemand kann ihm unbeschadet ins Antlitz sehen. Sein Zorn ist mächtig und wirft einen Schatten über ganze Generationen. Sein Name wird unaussprechlich, deshalb wird man ihm einen anderen geben. Zu manchen Zeiten und in manchen Welten wird man in Märchen und Gedichten von ihm sprechen, weil man sich nicht vorstellen kann, dass es ihn in Fleisch und Blut tatsächlich gibt.

So steht es geschrieben.

 
Für Loki steht fest: Lord Barker hat es auf ihn abgesehen, er will Rache nehmen. Und allem Anschein nach gelingt ihm das, denn Barker hat Hilfe - Hilfe aus der Zukunft.

 

Loki erduldet die Strapazen, denn es geht um Charlottes Leben. Und als es endlich so aussieht, als gewinne er die Oberhand zurück, passiert das, was Severin Saena prophezeit hatte: Ihm wird das Herz aus dem Leib gerissen ...
 


 Ich muss vorneweg sagen: Die letzte Episode ist daran schuld, dass ich eine ziemlich kurze Nacht hatte. Eigentlich wollte ich nur einige Seiten vor dem Einschlafen lesen, aber allem Anschein nach hatte Loki von Schallern andere Pläne. Melanie Meier zieht in Episode 3 deutlich das Tempo an und reißt uns so mit sich. Die Handlungen passieren Schlag auf Schlag, geben neue Rätsel auf und locken und mit neuen Erkenntnissen. Als dann noch das Interface kam.....ich darf euch nicht zu viel verraten, aber an diesem Punkt war es vollkommen um mich geschehen. Ich habe gelitten, mitgefiebert und jede einzelne Information aufgesogen, welche mir Melanie Meier bröckchenweise hinwarf. Zur Krönung des Ganzen fand auch Tim wieder zu uns. Er und Loki wieder vereint war für mich das letzte Argument, dass Schlaf ohnehin überbewertet wird. Das, was sich zwischen den beiden abspielte, war für mich persönlich so emotional, dass ich sogar ein paar Tränchen verdrückt habe. Die Lösung der Serie ist überraschender denn je. Der fiese Cliffhanger am Schluss sorgte leider dafür, dass ich eine weitere Stunde wachlag und mir den Kopf zerbrach, wie es nun weiter geht. Allgemein fühlte ich mich nach dem Lesen wie durch den Wolf gedreht. Und doch eine fantastische Serie, wobei Episode drei, für mich persönlich, die Krönung des Ganzen bildete. 



Als absoluten Höhepunkt, müsste ich bei der Steigerung welche die Serie vollzogen hat, eigentlich noch einen Extra-Punkt verleihen. Und das tue ich auch: 5 Federn + einen Winifred, als absolute Besonderheit.








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