Freitag, 21. November 2014

Rezension: Moorgeboren






Fast vergessene Rituale …
Uralte Wesen …
Ein Werwolf …
Ein verschwundener Hotelpage …
Seine kämpferische Schwester …


Und mittendrin Christin, die eigentlich nur ein verlängertes Wochenende in Bovey Castle verbringen will... 




So, haben alle die geforderte Ausrüstung dabei? Gummistiefel? Regencape? Taschenlampe? Gut! Ich will keinen von euch Moor-Neulingen verlieren. Gleich vorneweg: ich hab keine Zeit für alberne Zipperlein, "Ich-kann-nicht-mehrs" und "Wehwechen".
Es gelten folgende Regeln: Wer sich lang hinlegt, wird liegengelassen; wer den Blick zur Gruppe verliert, setzt sich ins Moor und wartet auf Hilfe (wenn denn wer kommt); wer von Harpyien angefallen oder gefressen wird, Ruhe in Frieden. (Ich bin nur der Moor-Führer und nicht euer Kindermädchen); und zuletzt: Wer Schlund sieht, sollte hoffen, dass es andersherum nicht genauso ist! Alles verstanden? Gut! Dann wollen wir mal los!





Ähnlich fühlte ich mich, als ich Qindies Moorgeboren las. Ich wurde mitgerissen und schutzlos in die Geschichte geworfen.
Doch - ich habe überlebt und bin hier, um euch zu berichten!


Vorneweg gibt es zu sagen, dass es sich um eine Kurzgeschichte oder vielmehr Kurzroman handelt. Die Geschichte ist aus dem Mitschreibeprojekt "Spitzt die Federn, wir schreiben mit Blut" entstanden; im letzten Jahr zu Halloween. Nun haben sich fleißige Schreiberlein zusammengesetzt und das Werk vollendet. Und ich finde: es ist gelungen!
Die Geschichte ist spannend, gruselig und zwingt einen förmlich dazu herauszufinden wie es weiter geht.
Doch sie ist defintiv nichts für schwache Nerven! Nein, der Leser wird nicht mit Details geschont! Den Perspektivwechsel empfand ich als angenehm und notwendig, um die Erzählung von allen Seiten zu beleuchten!




Das Einzige was mich etwas frustriert hat war das Ende. Ich hätte gerne gewusst wie es weiter geht! Doch hier ist nicht zu vergessen, dass es sich um einen Kurzroman handelt und so wurde das Potential der Seiten vollends ausgenutzt, wenn auch nicht mit übermäßigem Infodump gefüllt.
Die Geschichte überlässt vieles der eigenen Fantasie, was auch mein einziger wirklicher Kritikpunkt wäre.
Gern, hätte ich etwas mehr über das was, wie und warum erfahren, doch vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung? Wenn ja bin ich auf jeden Fall dabei!



Ein absolut gelungener Gruselschocker für zwischendurch, der mich hoffen lässt, dass die Geschichte noch weiter erzählt wird, weil dies das Potential nahezu einfordert! 



4 von 5 Federn von mir,
aber auch nur, weil ich so neugierig bin und beim Lesen am Liebsten immer alle Hintergrundinfos inhaliere.
Also weiter so liebe Qindies! Gerne mehr von solchen Projekten!




Zum Abschluss würde mich von euch interessieren wie ihr so zu Kurzromanen steht? Ist das etwas für euch oder kann der Wälzer gar nicht dick genug sein?

Liebste Grüße
Eure Winifred


Kommentare:

  1. *Ein aus ein AUS*
    *nmich panisch umseh*
    *Auf allen Vieren auf dem dreckigen Waldboden krabbel*
    *Mich in Sicherheit wäge, indem ich mich in einer kleinen Höhle verstecke - vor was auch immer ^^*

    AHHH ICH LIEBE DEINE REZENSION(EN)! ICH MUSSTE DIE GANZE ZEIT LACHEn xD UND ICH HAB DAS BUCH AUCH NOCH AUF MEINEM RADAR UND MUSS!! MUSS!! JETZT AB INS MOOR! DAS NÄCHSTE MAL GEHEN WIR GEMEINSAM REIn, ICH GLAUEB NÄMLICH, DASS ICH ES OHNE DICH NICHT LEBEND WIEDER HINAUSPACKE!

    AHHH WEITER SO LIEBES! *Mich mit vollem Respekt vor deiner Schreibe verneigen tu*

    ~ Jack, der immer noch lachen muss ^^

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    1. Jaaaaaaaaaaack!!! :-) <3
      vielen, vielen Dank für Deine lieben Worte! Da geht mir das Herz auf!! Schön, dass Du Freude daran hattest!
      Ich drücke Dich ganz fest und bin schon gerüstet für unsere gemeinsame Tour durchs Moor :-)

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  2. Sehr schöne Rezension. Beim nächsten Mitschreibeprojekt solltest du unbedingt mitmachen. Lieben Dank, sendet Regina

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    1. Liebe Regina,
      vielen Dank! Schön, dass es Dir gefallen hat! Sehr gerne bin ich beim nächsten Projekt dabei!
      Liebe Grüße
      Winifred

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